POROPLAST - poröses Polyethylen von Durst Filtertechnik.

Der Name POROPLAST steht für microporöses Polyethylen aus dem Hause Alfred DURST Filtertechnik. Das gewünschte Produkt wird durch einen gesteuerten Sinterprozess als durchlässiges, also poröses Teil, hergestellt. Der polymere Grundwerkstoff wird durch Mahlen, Fraktionieren, Mischen, usw. aufbereitet, um die für den Verwendungszweck bestmöglichen Eigenschaften zu erzielen.

Der Anwendungsbereich des porösen Materials ist sehr groß. Durch das offene Porenvolumen wird eine starke Gewichtsreduzierung erreicht. Zur Verbesserung von Filtrationseigenschaften können Additive in variabler Konzentration beigefügt werden.

Spezielle Eigenschaften, wie zum Beispiel:

  • Hydrophylität
  • Antistatisches Verhalten
  • Färbung
  • Erhöhung der Festigkeit und Steifigkeit

können so beeinflusst werden.

Im Rohzustand hat POROPLAST hydrophobe Eigenschaften, ist statisch aufladbar und besitzt eine weiße Farbe. POROPLAST aus niedermolekularem Polyethylen wird hauptsächlich bei offenporigeren Teilen eingesetzt, während höhermolekulares Polyethylen für sehr feinporige Anwendungen verwendet wird. Es ist hierbei zu beachten, dass mit steigendem Molekulargewicht auch die Beständigkeit gegenüber mechanischen, chemischen und thermischen Einwirkungen steigt.

Nutzen Sie die Kapillarwirkung unserer porösen Produkte zur Aufnahme und Wiedergabe von Flüssigkeiten!

Sie haben eine Idee wo und wie man das in Ihrem Prozess oder bei Ihrem Produkt sinnvoll einsetzen könnte?
Sprechen Sie uns an – zusammen finden wir die optimale Lösung.

+49 (0) 7143 8548–0

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an:
info@durst-filtertechnik.de

Poröse Rohre

aus POROPLAST fertigen wir als poröses Rohr in verschiedenen Durchmesserbereichen nach Kundenwunsch. Die minimale Wandstärke ist abhängig vom Längen/Durchmesserverhältnis. Wir haben ein breites Spektrum an Standardwerkzeugen. Mögliche Abmessungen, sowie mögliche Angaben zu Toleranzen erhalten Sie auf Anfrage.

Poröse Formteile

aus POROPLAST fertigen wir Ihrer Anforderung entsprechend, das kundenspezifische, poröse Formteil. Gerne beraten und unterstützen Sie in der Entwicklung einer sintergerechten und günstigen Konstruktion.

Hierzu beraten wir Sie gerne auf Anfrage.

Poröse Platten

aus POROPLAST fertigen wir poröse Platten in verschiedenen Dicken. Standardformate sind:

  • 500 × 500
  • 2000 × 1000
  • 2300 × 1200

die jeweils mögliche Dicke ist u.a. abhängig von der gewünschten Porenweite. Das maximal mögliche Format ist hauptsächlich abhängig von der zulässigen Abweichung der Dickentoleranz. Zuschnitte fertigen wir nach Bedarf, gerne bieten wir auch die Weiterbearbeitung durch drehen fräsen, und bohren an.

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Herstellgenauigkeiten und Bearbeitung

Bei der Herstellung von porösen Teilen muss beachtet werden, dass der Sinterwerkstoff, je nach seiner Zusammensetzung, einem mehr oder weniger großen Schwund durch seine thermische Behandlung unterliegt.

Für die Bearbeitung sind generell alle gängigen mechanischen spanabhebenden Verfahren wie Drehen, Fräsen und Bohren machbar. Platten und Rohre, die nicht aus einem Stück gesintert werden können, werden aus Teilsegmenten zusammengesetzt und verschweißt.

Durst Filtertechnik bietet den entscheidenden Vorteil:

von der im eigenen Haus entwickelten Produktionslinie über den im Haus entwickelten Sinterkunststoff bis zum individuellen Prüfstand beginnt Qualität bei der Entwicklung und beinhaltet Qualitätskontrolle durch alle Entstehungsstufen unserer Produkte. So stehen zum Beispiel für die Vermessung von komplexen Teilen präzise optische Messverfahren zur Verfügung.

Mit solidem Fachwissen und gesundem mittelständischen Menschenverstand gelten wir für unsere Kunden seit unserer Gründung als zuverlässige Geschäftspartner.

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Generelle Konstruktionsregeln

Für die Konstruktion von Formteilen aus Sinterkunststoff gelten die folgenden Regeln:

  • Bohrungen und Hinterschneidungen senkrecht zur Pressrichtung sind nur durch Nachbearbeiten realisierbar.
  • Bohrungen sollten mindestens 2 mm Durchmesser haben.
  • Der „Schlankheitsgrad“, abhängig von der Höhe des Werkstückes, ist nicht zu extrem zu wählen. Fallweise können mehrere Teile entsprechend gefügt werden.
  • Falls der Wunsch nach Abrundung äußerer Kanten besteht, empfiehlt es sich, diese als Fasen (30° – 45°) mit auslaufender Schräge auszubilden.
  • In der Regel erfordern Teile mit einer oder mehreren Formtrennungen einen erhöhten Werkzeug- bzw. herstelltechnischen Aufwand. Die Teiledicke sollte 1,5 mm nicht unterschreiten.

Detaillierte Informationen erhalten Sie gerne auf Anfrage.